Talkgreener

Dank der größten deutschen Handymüllbeutelverteilungsaktion dürfte Talkgreener ja hinlänglich bekannt sein. Endlich darf der LOHAS wieder mobil telefonieren, denn man kann mittels 3 Cent höherer Gebühren, im Vergleich zum Schnitt der anderen Anbieter, beim telefonieren wohltätige Zwecke unterstützen. Für einen Vertragsabschluss wird ein Baum gepflanzt, mit der Rechnung zahlt man 5% an ein Charityprojekt. So weit so gut?

Abgesehen natürlich davon das im Vorfeld an 22 Millionen Papiertaschen durch ganz Deutschland geschickt wurden, wovon geschätzt 85% in die Mülltonne gewandert sind und 5% ins Altpapier. Aber eben dieses Altpapier war ja der Grundstoff dieser Handytasche, ist denn dann nicht alles wieder gut?

Ich kann diesen Anbieter momentan nicht einschätzen, ist doch momentan hinsichtlich Greenwashing erhöhte Vorsicht geboten. Weitere Infos lasse ich mir gerne zukommen,

Konsumguerilla-Autor Sjörn Plitzko Dieser Artikel wurde am 03.März 2007 von Sjörn Plitzko geschrieben und unter Ethische Alternativen, Unterhaltung abgelegt. |

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Kommentare

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Kommentare
1.
Am März 5th, 2007 um 9:37 am, war joschua der folgenden Meinung:

das schätze ich auch aber auch mal schwer. tarifanbieter sollen für anständige tarife und verbindungen sorgen und keine charity-projekte unterstützen. das kann man zur not auch selber machen und solang konventionelle tarifanbieter den regenwald stehen lassen, kann man die getrost weiter nutzen denk ich.

mfg, ich!

2.
Am Oktober 16th, 2007 um 3:11 pm, war gretel der folgenden Meinung:

Was aus “zur Not kann man auch selber spenden” wird sieht man ja…
Und JA es wird dort mit Umweltbewusstsein kohle gemacht. Ich finde das nicht gerade verwerflich. Das macht die Sache glaubwürdig und ist nicht bloß eine Gewissensberuhigung. Wenn die Umwelt an der Börse gehandelt wird, hat sie einen Wert und man wird auf sie achten. Außer der Kundenfang-Killertarife der großen Anbieter (und selbst die sind selten) sehe ich auch keinen großen Preisunterschied. Bis auf das Geschenkthandy kein Grund zu einem herkömmlichen Anbieter zu gehen, wenn man
a) umweltbewusster telefonieren möchte und es b) tariflich zum eigenen telefonverhalten passt.
Wenn es einem egal ist, dann einfach zu einem 0815-konzern gehen und die Sache hat sich. Warum also keine Co2-Zertifikate? So etwas kostet so viel wie ein paar neue Schuhe und mir kann keiner erzählen, dass er die Zertifikate selbstständig einkauft.

3.
Am Oktober 16th, 2007 um 6:31 pm, war admin der folgenden Meinung:

Du hast recht, aus heutiger Sicht kann ich dir da nur zustimmen. Was mich aber dennoch interessiert ist die Relation zwischen den Mehreinnahmen durch höhere Preise und den Ausgaben in Bezug auf Nachhaltigkeit & Umweltschutz. Aber im großen und ganzen stimme ich dir zu.

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