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Mit dem WC-Stein zur Demo

Ein Top-Kandidat der Chemikalien der bei jedem Toilettengang das Wasser aufs Neue mit anionischen Tensiden versorgt ist der WC-Stein. Klar, es ist angenehmalternative_wc_stein_ökologisch wenn sich ein starker Zitronenduft um die Geruchspartikel, die gerade den Körper verlassen haben kümmert und sie überdeckt – aber mit gutem Gewissen der Umwelt gegenüber kann man keinen der Steine in die Kloschlüssel einsetzen, denn die dabei entstehende Wasserverunreinigung vermaledeit einem den schönsten Pfirsich-Kirschblüten-Duft. Also haben wir den blöden Stein erst einmal nach Verbrauch ersatzlos gestrichen.

Auf Dauer allerdings keine Lösung mit der unsere empfindlichen Nasen wirklich zufrieden sind. Durch Zufall las ich in einem Beitrag von Schnuck auf Utopia.de von einem Edelstahldings das man anstelle des unrühmlichen Steines einsetzen kann. Leider war kein Link oder weiterführende Informationen vorhanden weshalb ich mich dann auf die Suche machte und fündig wurde.

Zielonka-Geruchskiller – so heißt die Edelstahlscheibe die bei Kontakt mit Wasser Geruchsketten neutralisieren soll. Angeblich werden Gerüche nicht einfach mit einem anderen übertüncht sondern durch das Produkt regelrecht aufgelöst. Die Funktion wurde von verschiedenen Seiten der aufmerksamkeitsheischende Presse bestätigt. Aber man kann nie wissen wieviel man darauf geben kann, wer weiß vielleicht war ja gerade Sommerloch.

Da ich kein Chemiker bin und mich auch sonst wenig in den Zusammenhängen der Chemie und Physik auskenne kann ich zur Wirkung nichts sagen. Noch nichts, denn Konsumguerilla testet für euch die Scheibe und schreibt in wenigen Tagen ob wirklich etwas dran ist oder ob hier der übliche Fungus Mungus zu Geld gemacht wird.

3 Kommentare zu „Mit dem WC-Stein zur Demo“

  • Horst sagt:

    Die “empfindliche Nase” kommt mit den aggressiven Düften eines Klosteins zurecht? Na so empfindlich kann die Nase dann nicht sein. 8-)
    Zum Edelstahlteil: Es gibt schon lange Edelstahlseifen zur Geruchsneutralisierung. Allerdings wird im Klo ja das Wasser weggespült. An der Stelle ist es ja dann bereits zu spät zur Geruchsneutralisation. Oder verstehe ich da was falsch?

  • Wolf sagt:

    Also ich bin Chemiker und halte das Stahlding für Bauernfängerei. Ich habe es schon einmal in der Hand gehabt. Hätte das Teil ein riesige Oberfläche, mag es möglich sein, dass Geruchsstoffe katalytisch zersetzt werden. Die chemische Aktivität einer kleinen Stahloberfläche ist viel zu klein. Wenn die Rede davon ist, dass nach 2-3 Stunden Gerüche verschwunden seinen, dann wären sie das auch ohne das Teil.

  • maria sagt:

    Ich hab seit ca. 4 Wochen einen Edelstahl-WC-Stein im Becken hängen. Den gabs für 2 Eus (runtergesetzt) im Kaufhof. Mir hat die Herzform gefallen, an die Wirkung hab ich nicht wirklich geglaubt. Aber seither bilden sich keine Rückstände mehr im Abfluss, früher musste ich alle 2-3 Tage mit der Bürste nachhelfen. Was die Geruchsbekämpfung betrifft, ist mir kein Unterschied aufgefallen bzw. da wir Bad mit Fenster haben, war das nie ein Thema. Die bösesten Gerüche entstehen ja eh unter dem Rand. Inwiefern dort die Ablagerung verhindert oder verzögert wird, hab ich noch nicht nachgeprüft.
    Ich find das Teil auf jeden Fall besser, als so einen Duftstein, der nur kurz wirkt und immer wieder erneuert werden muss und dessen Körbchen ne richtige Dreckschleuder ist.

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