…einfach keine Alternative finde?
Schwierige Situation, denn das “Verzichten können” ist nicht unbedingt eine Tugend unserer Epoche. Nun allgemein wollte ich mit diesem Beitrag nur folgendes vermerken, anregen:
- Computer, Technikartikel allgemein sind so gut wie gar nicht nach ethisch-ökologischen Richtlinen zu bekommen. Am besten ist es diese Artikel wirklich gebraucht zu kaufen und wenn man unbedingt neu kaufen will, so kann man wenigstens Versuchen ein Produkt zu wählen, welches nicht aus China stammt (Verdammt schwer, ich weiß…)
- Bevor du versucht Kaputtgegangenes durch ein neues Produkt zu ersetzen, versuche es irgendwie zu reparieren. Das erspart Müll, Geld und du unterstützt deine Selbstversorgung.
- Alles in allem kann man sagen, dass es sinnvoll ist sich die Konsumstopp-Frage zu stellen (Brauche ich das wirklich, wirklich? Kann ich es vermeiden den Artikel zu kaufen?) und bei den Gegenständen für dessen Kauf man sich entscheidet, kann man zuerst versuchen sie gebraucht zu erwewerben. Somit unterstützt die Bevölkerung sich selbst, lebt günstiger, vermeidet Müll und manchmal schließen sich sogar Kontakte in dieser vereinsamten Welt…







plus:
*Kommt man nicht drum herum einen Artikel zu kaufen, von dem man weiß, dass er 100% nicht anständig hergestellt wurde, sollte man einen Brief, mit dem eigenen Anliegen, an Geschäftsführung und Verkäufer des Ladens bzw. der Ladenkette und dem Konzern aufsetzen und diese lautstark an der Kasse übergeben. Mit besten Grüßen an den Chef. Nichts schadet heutzutage so sehr wie das gekratzte image.
klappt super ;)
mfg, ich.
Wie konnte ich diesen allerwichtigsten Tipp vergessen? Danke für die wertvolle Ergänzung!
vielleicht steht der jupiter im pegasus ;) ergänze gern!
eine einfache möglichkeit bei jedem kauf und gerade auch in bereichen in denen es keine explizit korrekten anbieter gibt zumindest die korrektesten ausbeuter auszumachen bietet die onlinedatenbank der britischen verbraucherorganisation ethical consumer. unter http://www.corporatecritic.org/companies.aspx sind sogenannte ethiscores für über 30.000 unternehmen abrufbar. wer zuviel geld hat kann sich auch einen zugang zu den hintergrund informationen erkaufen.
mit 15 britischen pfund ist man bei einem anderen informationsangebot der selben organisation dabei. hier können ethische shopping guides für nahezu jeden produktbereich abgerufen werden. neben dem ethiscore der unternehmen enthalten diese guides auch hintergrund informationen zu der jeweiligen bewertung und einzelbewertungen mit wentsprechenden begründungen für die untersuchten kriterien (umweltschutz, arbeitwsbedingungen, supply chain policy, tierschutz etc.
die shopping guides gibts unter:
http://www.ethiscore.org/
ein drittes informationsangebot der organisation ist eine ethische testzeitschrift, die auch von deutschland aus aboniert werden kann.
es dürfte auch in der langjährigen arbeit von ethical consumer begründet liegen (seit 1988 aktiv), dass in großbritannien der ethische konsum sehr viel verbreiteter ist als bei uns.