Suchmaschinen die Bäume pflanzen?
Der ökorrekte User ist geplagt, innerlich aufgewühlt und verwirrt über die Tatsache das sein Internetkonsum für ein hohes Maß der Co2-Produktion mitverantwortlich ist. Zähneknirschend wird Google aufgerufen um die Suche nach neuen Bio-Dinkel-Meditationskissen auszuführen. Doch nun wird dem Abhilfe geschaffen, zumindest die Suchmaschinen-Benutzung kann fürs Ökosystem gewinnbringend sein, denn es gibt einen neue ihrer Art, welche für 1000 Suchanfragen 2 Bäume pflanzt. Nach 3 Wochen kamen bereits 4100 der braun-grünen Gebilde zusammen. Unterstützt wird die Öko-Suchmaschine von Yahoo, Google sei angeblich nach der ersten Woche ausgestiegen.
Also klimarettende Suchanfragen bitte hier stellen:
Ja, Google ist abgesprungen, weil man deren Werbeeinblendungen ausgeblendet bzw. überblendet und anderweitig manipuliert hat.
Das Dumme ist im übrigen, dass diese Geschichte auch ein wenig hinkt. Denn man sucht nicht absolut Klimaneutral im eigentlichen Sinne. Zwar sind die eigenen Ressourcen abgedeckt, aber nicht die der eigentlichen Suchmaschine und des Datenverkehrs der durch deren Nutzung zusäzzlich entsteht.
Die eigenen Server sind nach deren Aussage zwar Klimaneutral und es wird ein guter Anteil extra produziert, aber eben nicht genügend um die Technik die dahinter steht nur im Ansatz mit zu versorgen.
Ein guter Ansatz, aber im Endeffekt nur eine zusätzliche Ressourcenvergeudung.